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  • 17. Jun. 2008

    Ein MBA gilt zwar immer noch als Beschleuniger für die Karriere, da aber die Absolventenzahlen steigen, wird es auch zunehmend wichtiger, wo man den Abschluss gemacht hat, um damit wirklich in die internationale Top-Riege der Manager aufsteigen zu können.

    Eine Orientierung bei der Auswahl der passenden Hochschule bieten MBA-Rankings, die einmal im Jahr von verschiedenen nationalen und internationalen Wirtschaftsmedien veröffentlicht werden.

    Ein Platz in einem Ranking sagt auf jeden Fall grundsätzlich etwas über die Qualität des MBA-Anbieters aus, denn in die Bewertung aufgenommen werden nur solche Schulen, die eine Akkreditierung, das ist ein international anerkanntes Gütesiegel, haben und somit Standards in Lehre und Management erfüllen.

    Zu den wichtigsten Rankings gehören das der Financial Times Deutschland, das des manager magazins und auch Business Week, The Economist und QS, ein britischer Informationsdienstleister, ermitteln in einem Ranking die – nach ihren Kriterien – besten MBA-Programme.

    Bei allen Rankings werden gängige Karrierekriterien bewertet, neben Inhalt und Organisation der Lehre sind Praxisorientierung und Internationalität der Studierenden und der Lehrenden wichtige Faktoren.

    In den Feinheiten gibt es dann doch entscheidende Unterschiede bei den Rankings. Die Financial Times bewertet die Business Schools nach den eigenen Angaben und befragt die Studenten sowie die Arbeitgeber, außerdem verteilt sie Punkte für Auslandsaufenthalte von Studenten.
    Der Business Week dienen auch die Befragungen von Personalvermittlern und die Veröffentlichungen der Professoren als Bewertungsgrundlage. Beim Economist wird wiederum viel Wert auf den Karriereservice gelegt, den die Schulen ihren Studenten bieten.

    Das Ranking hängt also immer ein wenig von der Ausrichtung der jeweiligen Datenerhebung ab. Einen sehr individuellen Service bietet das Karrierenetzwerk QS, dabei wird das Ranking je nach den Kriterien erstellt, die die Studenten selbst auswählen können.
    Alle Rankings können jedoch nicht den persönlichen Eindruck, der bei einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit den Lehrenden entsteht, ersetzen.

    4. Jun. 2008

    Das Studium zum Master of Business Administration, kurz MBA, wird auch in Deutschland immer beliebter. Das MBA-Studium wird inzwischen von zahlreichen Hochschulen und Business Schools angeboten. Begehrt ist auch ein Auslandsstudium, zumal in den USA.

    Das MBA-Studium ist eine so genannte generalisierte Managementausbildung. Es vermittet Ihnen sowohl kaufmännisches Basiswissen als auch Management-Knowhow. Der Master of Business Administration ist ein betriebswirtschaftlicher Studiengang, welcher weltweit anerkannt wird.

    In Deutschland wurde dieser Abschluss Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts anerkannt. Das Wort “Master” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet “Vorsteher” oder “Meister”. Hierzulande werden die klassischen Abschlüsse Magister, Diplom und Staatsexamen mehr und mehr von den neuen akademischen Graden Bachelor und Master nach angloamerikanischem Vorbild abgelöst.

    Voraussetzung für ein MBA-Studium ist der erfolgreiche Abschluss eines Bachelor-Studienganges. Der Masterstudiengang ermöglicht Ihnen eine wissenschaftlich und fachlich vertiefte Auseinandersetzung mit dem Studienfach.

    Trotz der generalistischen Ausrichtung des Master of Business Administration macht es für viele Absolventen durchaus Sinn, einen spezifischen Fach- oder Themenschwerpunkt zu wählen. Dem tragen verschiedene Hochschulen mit unterschiedlichen Akzenten Rechnung. Sie haben also die Qual der Wahl.

    Ein MBA Controlling & Finance ist für jene Studierenden gedacht, die bereits im Controlling arbeiten oder dort nach ihrem Studienabschluss tätig sein wollen. Ein MBA Logistik qualifiziert für das Logistik-Management vor allem in Industrie und Handel. Der MBA Marketing ist auch der zunehmenden Bedeutung des Internet Marketing geschuldet. Ein MBA Personal deckt das Spektrum der Personal- und Organisationsentwicklung ab. Ein MBA Health Care ist schließlich auf das Gesundheitswesen fokussiert, welches angesichts eines gestiegenen Gesundheitsbewußtseins und eines steigenden Anteils alter Menschen an der Gesamtbevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

    Ein MBA-Vollzeitstudium dauert in der Regel ein bis zwei Jahre. Sind Sie berufstätig, können Sie auch im Nebenstudium den Master of Business Administration erwerben. Neben Fernstudiengängen gibt es auch die Möglichkeit des Online-MBA-Studiums. Es ist sehr flexbel und setzt nur wenige Präsenzveranstaltungen voraus.