Ein MBA gilt zwar immer noch als Beschleuniger für die Karriere, da aber die Absolventenzahlen steigen, wird es auch zunehmend wichtiger, wo man den Abschluss gemacht hat, um damit wirklich in die internationale Top-Riege der Manager aufsteigen zu können.
Eine Orientierung bei der Auswahl der passenden Hochschule bieten MBA-Rankings, die einmal im Jahr von verschiedenen nationalen und internationalen Wirtschaftsmedien veröffentlicht werden.
Ein Platz in einem Ranking sagt auf jeden Fall grundsätzlich etwas über die Qualität des MBA-Anbieters aus, denn in die Bewertung aufgenommen werden nur solche Schulen, die eine Akkreditierung, das ist ein international anerkanntes Gütesiegel, haben und somit Standards in Lehre und Management erfüllen.
Zu den wichtigsten Rankings gehören das der Financial Times Deutschland, das des manager magazins und auch Business Week, The Economist und QS, ein britischer Informationsdienstleister, ermitteln in einem Ranking die – nach ihren Kriterien – besten MBA-Programme.
Bei allen Rankings werden gängige Karrierekriterien bewertet, neben Inhalt und Organisation der Lehre sind Praxisorientierung und Internationalität der Studierenden und der Lehrenden wichtige Faktoren.
In den Feinheiten gibt es dann doch entscheidende Unterschiede bei den Rankings. Die Financial Times bewertet die Business Schools nach den eigenen Angaben und befragt die Studenten sowie die Arbeitgeber, außerdem verteilt sie Punkte für Auslandsaufenthalte von Studenten.
Der Business Week dienen auch die Befragungen von Personalvermittlern und die Veröffentlichungen der Professoren als Bewertungsgrundlage. Beim Economist wird wiederum viel Wert auf den Karriereservice gelegt, den die Schulen ihren Studenten bieten.
Das Ranking hängt also immer ein wenig von der Ausrichtung der jeweiligen Datenerhebung ab. Einen sehr individuellen Service bietet das Karrierenetzwerk QS, dabei wird das Ranking je nach den Kriterien erstellt, die die Studenten selbst auswählen können.
Alle Rankings können jedoch nicht den persönlichen Eindruck, der bei einem Besuch vor Ort und Gesprächen mit den Lehrenden entsteht, ersetzen.